Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn 3D (2011)

Wer kennt es nicht, man erinnert sich an seine Fernsehkindheit und einem fallen spontan einige Perlen ein. Bei mir ist es nicht anders. Heute vielleicht verwundert, was einem an McGyver oder einem Parker Lewis gefiel, dennoch immer noch gut in Erinnerung. Andere Formate sind damals wie auch heute noch großartig. Wie zum Beispiel auch Tim und Struppi. Wie sich das neue Abenteuer von Tintin auf der Kinoleinwand schlägt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Der Stil ist Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber wenn man den Schock überwunden hat, dass Tim nicht mehr gezeichnet wird, bekommt man eine wundervoll animierte Welt zu Gesicht. An einigen Stellen musste ich zweimal gucken, ob das gezeigte real ist oder dem Computer entstammt. Auch die Figuren sind gut animiert und kommen einem keinesfalls als digitale Figuren vor.

Das Geheimnis der Einhorn ist der erste von drei Teilen, die eine zusammenhängende Geschichte haben. Leider ist die Story nicht sehr einfallsreich und ziemlich schnell zu durchschauen. Aber sie wird durch witzige Situationen aufgewertet und die Actionsequenzen sind  gut in Szene gesetzt. Für junge Zuschauer ist der Film allerdings nur bedingt geeignet, da einige Witze doch eher für ein älteres Publikum verständlich sind.

Die 107 Minuten waren sehr kurzweilig und ich wurde sehr gut unterhalten. Die Gags und die Slapstickeinlagen waren gut gesetzt und es gab somit eine menge Lacher. Ich kann den Film jedem empfehlen, der auf einen lustigen Abenteurerfilm steht. Allerdings sollte man keine anspruchsvolle Geschichte erwarten. Positiv muss ich noch anmerken, dass der 3D-Effekt wirklich sehr hübsch ist und es ist definitiv ein Mehrwert.

In Anspielung auf Indiana Jones und das Königreich des Kristalschädels möchte ich zum Schluss noch anmerken, dass Spielberg diesmal gänzlich auf Aliens verzichtet. Aber vielleicht nächstes Mal, wenn George Lucas wieder mit von der Partie ist.

4/5

Autor: Sebastian

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