Krieg der Götter

Krieg der Götter (2011)

Wenn ein Kinosaal überschalt wird von dem Gekicher eines einzelnen Besuchers, dann ist der Film erstens brutal und zweitens sitzt einer von der Quadrataugenrunde in eurem Filmpalast. Wie auch heute, wo Krieg der Götter auf Herz und Nieren geprüft wurde. Ob der Film neben den überaus grandios inszenierten Kampfszenen auch in allen anderen Bereichen trumpfen konnte, lest ihr in der folgenden Kritik.

Zack Snyder der schon in dem Film 300 bewiesen hat, dass er sensationelle Bilder auf die Leinwand zaubern kann, beweist hier ebenfalls, dass er sein Fach versteht. Ästhetische Bilder erzählen eine mythische Geschichte von dem Kampf eines einfachen Mannes gegen einen  übermächtigen Gegner. Er muss nicht nur die Menschen, sondern auch die Götter vor deren Untergang bewahren. Denn König Hyperion hat einen Kreuzzug gegen die Götter gestartet und versucht die gefangenen Titanen zu befreien. Dabei hinterlässt er eine Spur der Verwüstung und des Todes.

In 300 stark übertrieben, hat Zack Snyder es in Krieg der Götter geschafft, die Zeitlupen gekonnt einzusetzen und so die Kämpfe wunderbar zu inszenieren. Die Kämpfe sind brutal, fallen aber dennoch nicht zu realistisch aus, sodass sogar eine Jugendfreigabe von 16 Jahren erzielt wurde. Der Beginn der Geschichte ist aber leider sehr schleppend und es dauert lange bis die eigentliche Story beginnt und erst in den letzten 30 Minuten wird der Kinobesucher richtig entschädigt.

Mickey Rourke (König Hyperion) und Herny Cavill (Theseus) spielen ihre Rollen hervorragend. Leider bleiben alle anderen Figuren eher blass und am Ende des Films fragt man sich, was eigentlich ihre genaue Aufgabe in dem Epos war.

Der Film hat mir dennoch wirklich gut gefallen und zwischenzeitlich war ich wirklich sehr begeistert, doch sind die schwachen Nebendarsteller und die etwas schwache Geschichte leider Kritikpunkte, die dem Film Punktabzug bescheren. Die Kampfszenen aber alleine sind schon  mehr als sehenswert. Ich kann Krieg der Götter jedem empfehlen, der auf die griechische Mythologie und auf actiongeladene Kampfszenen steht.

3/5

Autor: Sebastian

(Anm. d. Red. Regisseur ist Tarsem Singh und nicht Zack Snyder)

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