In Time

In Time – Deine Zeit läuft ab (2011)

“Cry me a River, cry me a river yeah.” Ob In Time wirklich zum heulen ist oder ob Justin Timberlake in seiner ersten richtigen Hauptrolle überzeugen kann, lest ihr im folgenden Test der Quadrataugen.

“Hey Ray, zehn Minuten für eine Stunde?” So verdient sich bei „In Time“ eine Prostituierte ihre nächsten paar Minuten. Denn Geld hat als Währung jeglichen Wert verloren. Das einzige was zählt ist Lebenszeit. Jeder Mensch wird maximal 26 Jahre alt, es sei denn er verdient sich zusätzliche Zeit. Doch das System ist korrupt und so haben manche Unmengen an Lebensjahren gesammelt und andere leben von einen auf den anderen Tag und verdienen sich durch harte Arbeit ein paar zusätzliche Stunden. Will (Justin Timberlake) will dieses System stürzen, aber ob er es schafft, verraten wir hier lieber nicht.

Die Idee mit all ihrer Spannung und ihrer gesellschaftskritischen Aussage wurde leider nicht zu Ende gedacht. Der Film driftet zum Ende immer mehr ab und wird immer schlechter. Die Mixtur aus Robin Hood und Bonnie und Clyde wird durch diverse Filmfehler unglaubwürdig. Andauernd muss man sich an den Kopf fassen, wie undurchdacht manche Situationen dargestellt wurden. Auch die Spannung konnte der Regisseur nicht bis zum Ende aufrecht halten. Justin Timberlake konnte mich in seiner Rolle ebenfalls nicht überzeugen und verblasste, wie die meisten anderen Akteure in diesem Film. Einzig Cillian Murphy, bekannt als Scarecrow aus Batman Begins, konnte etwas herausstechen.

Ich weiß nicht wie der Regisseur diese tolle Idee nur so schlecht in einen Film umsetzen konnte. Die Geschichte ist zum Ende so beliebig. Die vielen wirklich haarsträubenden Filmfehler ziehen manche Szenen ins lächerliche. Ich war selten so enttäuscht von einem Film. Einzig der Gedanke mit der Zeit und die Grundidee, dass diese als Währung fungiert, konnte den Film noch etwas retten. Schade ich hatte mir sehr viel mehr erhofft.

2/5

Autor: Sebastian

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