World Invasion: Battle Los Angeles

World Invasion: Battle Los Angeles (2011)

Staff Sgt. Michael Nantz, gespielt von Aaron Eckhart, hat genug vom Militär. Nach 20 Jahren als Soldat an der Front will er seinen Dienst bei den Marines quittieren. Unglücklicherweise vereitelt ein ungewöhnlicher Meteoritenschauer Nantz Pläne. Dieser stellt sich als Alien Invasion heraus und überall auf der Welt werden küstennahe Metropolen angegriffen. Dabei spielt der Film nur im sonnigen Kalifornien und zeigt dabei exemplarisch die Schlacht um Los Angeles. Nantz Trupp soll dabei Zivilisten aus dem größtenteils evakuierten L.A. retten, wofür den Marines aber nur drei Stunden bleiben, bevor die US Air Force Santa Monica zusammen mit den angreifenden Aliens den Erdboden gleich machen will.

Der Film ist dabei, anders als zum Beispiel Independence Day, ein richtiger Kriegsfilm, welcher auf authentische Militärstrukturen und Gefechte setzt. Daneben werden auch kurz die Probleme der Marines und der Zivilisten behandelt. Wobei die emotionale Ebene Hollywood typisch nie ernst wirkt und genauso unpassend wirkt wie Michelle Rodriguez in ihrer Rolle als taffe Soldatin. Der typische Patriotismus hält sich in dem Film in Grenzen, wobei natürlich das bekannte Marines Motto „Niemand wird zurückgelassen“, Einbindung in den Film findet.

Die Kampfszenen beschränken sich im Film größtenteils auf den Häuser- und Straßenkampf. Großflächige Explosionen oder Schlachten bleiben aus und dass zerstörte Stadtzentrum von Los Angeles bekommt man nur in der Panoramaperspektive zu Gesicht. Durch das intelligente militärische Vorgehen und den Vorteil der Überraschung und Unbekanntheit sind die Invasoren aus dem All ein starker Gegner. Das Ziel der Aliens, anfangs noch unbekannt, spielt im Film keine entscheidende Rolle. Ihre Darstellung als humanoide Maschinen ist in Ordnung.

Regissuer Jonathan Liebesman (The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning) hat mit Battle L.A. einen soliden Kriegsfilm produziert, der allerdings keine besondere Tiefe bietet.

3/5

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