Die Tribute von Panem – The Hunger Games

Die Tribute von Panem – The Hunger Games (2012)

Eine zierliche junge Frau in einer Kampfarena, jeder gegen jeden? Das soll glaubwürdig und vor allem nicht lächerlich wirken? Sind die Vergleiche mit Twilight gerechtfertigt? Und vor allem, wo sind eigentlich die Vampire? Fragen über Fragen denen die Quadrataugen wieder mal versuchen auf den Grund zu gehen. Also wie der Film in unserem Test abgeschnitten habt, erfahrt ihr nun.

Kommen wir zur Geschichte. Nach einer Naturkatastrophe wurde Nordamerika in 13 Distrikten und einer Hauptstadt geteilt. Die Menschen in den Distrikten kämpfen täglich ums überleben. Hungersnot gehört zum Leben dazu. Dadurch kam es in Distrikt 13 zu einem Aufstand, den die Regierung in der Hauptstadt vernichtet hat, in dem sie das komplette Gebiet auslöschte. Daraufhin wurden die Hungerspiele gegründet, um die Menschen in den restlichen Distrikten Tribut zollen zu lassen. Die Hungerspiele werden in einer Kampfarena ausgetragen, in der aus jedem Gebiet ein männlicher und eine weibliche Teilnehmer(-in) gegen die anderen Zonen antritt. Am Ende kann nur einer überleben.  Die Hauptrolle übernimmt die junge Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence), die zusammen mit Peeta Mellark (Josh Hutcherson) bei den Festspielen ums überleben kämpft. Sie ist geübt im Jagen und beweist schnell, dass sie nicht nur hübsch ist, sondern auch mit Pfeil und Bogen umgehen kann. Beide müssen sich verschiedenen Gefahren aussetzen. Ob und wie sie als Sieger aus diesem Wettstreit heraus treten können, müsst ihr euch dann selber ansehen. Das ganze Setting hat mich auch ein wenig an Half-Life 2 erinnert. Vielleicht fallen dem ein oder anderen ja auch Gemeinsamkeiten auf.

Mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen. Die junge Jennifer Lawrence spielt ihre Rolle hervorragend. Man nimmt ihr jede Situation 100-prozentig ab. Vor allem in den emotionalen Momenten weiß sie zu überzeugen. Auch der Rest des Casts war ansprechend. Unter anderem Woody Harrelson oder auch Lenny Kravitz spielten super mit. Die Geschichte war sehr kurzweilig und gut erzählt. Leider wurde sie zum Ende hin dann schwächer und auch etwas zu kitschig und so ging etwas Spannung verloren. Aber kein Vergleich zu der triefend schnulzigen Twilight Geschichte. Dennoch musste ich ein paar mal lachen. Was ich auch wieder nicht so schön finde, ist die Tatsache, dass hier wieder ganz klar ein 2. Teil schonmal offen gelassen wurde. Ich mag sowas nicht. Nach einem Film möchte ich, dass eine Geschichte erzählt wurde und abgeschlossen wurde. So kam es mir aber bei The Hunger Games nicht vor.

Ich kann eigentlich jedem empfehlen sich den Film zumindest auf DVD mal auszuleihen, denn ich wurde sehr gut unterhalten. Die 142 Minuten verflogen wirklich und ich freue mich auch schon auf einen weiteren Teil. Keine Sorge, Vampire gab es nicht. Zudem fordere ich im nächsten Teil etwas mehr Haut der Hauptdarstellerin, da besteht eindeutig noch Steigerungspotential!

4/5

Autor: Sebastian

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