Battleship

Battleship (2012) 

Wer kennt es nicht: 6. Stunde, Matheunterricht. Die Lehrerin erzählt einem etwas über Flächenberechnung und Kreisumfang, aber man will eigentlich nur nach Hause. In Zeiten wo es noch keine Handys gab, die Älteren unter uns werden sich erinnern, musste man dann auf Schiffe versenken zurückgreifen. Eine willkommene Abwechslung, bei der die Zeit wie im Fluge verging. Aufbauend auf diesem Klassiker, kam Hasbro auf die Idee ihr Spiel in Battleship zu verarbeiten. Wie sie es umgesetzt haben und ob der Film überhaupt sehenswert ist, lest ihr in der Quadrataugen-Kritik.

„Hello…is there anybody out there?“ Das dachten sich auch Forscher der NASA und errichteten im Pazifik auf Hawaii eine Satellitenstation, die täglich mehrmals eine Nachricht in Richtung eines erdähnlichen Planeten schickt. Schon zu Beginn stellt ein kluger Kopf fest, dass dieses auch Gefahren mit sich bringt. Schließlich dachten die Indianer auch das die Gründerväter nur Gutes wollten. Und so geschieht es, dass an einem sonnigen Tag, mitten in einem von Admiral Shane (Liam Neeson) geführten Seemanöver, mehrere unbekannte Flugobjekte in den Ozean stürzen. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich nicht um friedliche Besucher aus dem Weltall handelt. Die Flotte wird getrennt und wie es der Zufall will, ist mitten im Gefecht ein junger, disziplinloser Navy Offizier, der natürlich auch um die Liebe von Admiral Shanes Tochter kämpft. Es beginnt eine erbitterte Schlacht um die Welt.

Zu den Protagonisten gehören unter anderen Liam Neeson, Taylor Kitsch, Brooklyn Decker und Rihanna. Alles zusammen liefern eine ordentliche Arbeit ab, aber bleiben sehr blass. Zudem ist Rihanna mehr als unpassend. Ich denke, dass hier nur ein paar Fans ins Kino gelockt werden sollten. Aufgrund ihrer schauspielerischen Leistungen kann sie nicht die Rolle erobert haben. Zudem ist Brooklyn Decker ziemlich heiß und erinnert doch sehr an die Transformers-Darstellerin Rosie Huntington-Whiteley.

Auch allgemein erinnerte vieles an die Transformerfilme. Die Aliens können sich transformieren, die Effekte sind ähnlich und die Geschichte ist ähnlich flach. Dennoch fand ich Transformers um einiges besser, da in Battleship einige Logiklöcher in der Erzählung der eh schon knappen Story waren. Gegen Michael Bays Effekte kommt eben auch nicht so schnell jemand ran. Die Wassereffekte waren aber sehr schön. Allerdings fand ich die Einbindung des Spiels „Schiffe versenken“ sehr witzig und auch clever. Wie sie es geschafft haben, möchte ich aber noch nicht verraten.

Alles in allem bleibt ein Film mit viel Bombast, wenig Story, einigen Logiklöchern und oftmals schwachen schauspielerischen Leistungen. Ich dachte des öfteren, ach ja hier wie bei Transformers nur in schlechter. Also rate ich jedem sich einfach die Transformertrilogie anzusehen und zu warten bis der Film auf Blu-ray erscheint. Wer dennoch den Schritt ins Kino wagt, bekommt solide Aktion, viel Explosion und schick anzusehende Brüste. Auch nicht zu verachten!

2/5

Autor: Sebastian

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