American Pie: Das Klassenteffen

American Pie: Das Klassentreffen (2012)

Früher war alles besser. Wie oft hört man so etwas und ja, langsam kommt man selbst auch in ein Alter, in dem man diesen Satz des Öfteren gerne mal verwendet.  Ich erinnere mich gerne noch an Turnschuhe, die im Hacken kleine Leuchten hatten, die beim Auftritt blinkten. Eurodance eroberte die Charts und im TV kam Dragonball. Man war das eine extrem coole Zeit.  Auch der Teeniefilm American Pie eroberte die Kinos und begeisterte eine ganze Generation.  Drei Teile schafften es durch witzige, aber auch peinliche Situationen, das Leben einer Gruppe Jugendlicher aufzuzeigen. Nachdem die neuerlichen Versuche, eine neue Besetzung in die Filme einzubinden, allerdings gehörig in die Hose gingen, war ich natürlich gespannt, wie sich der neueste Teil mit dem alten Cast schlägt.

Nach 13 Jahren treffen sich die fünf Freunde Jim, Oz, Finch, Kevin und Stifler anlässlich ihres High School Klassentreffens in ihrer Heimatstadt wieder. Alle haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. So ist Jim Vater geworden und Oz ist zu einem bekannten TV Star aufgestiegen. Doch Stifler wäre nicht der Stifmeister, wenn er die restlichen Jungs nicht wieder zu einem Haufen verrückter Aktionen anstiften würde. Der Humor knüpft dabei nahtlos an alte Zeiten an. Stifler hat immer einen derben Spruch auf den Lippen, Jim tappt immer noch in jedes sexuelle Fettnäpfchen.

Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg führen Buch und Regie. Sie waren unter anderem auch für Harold und Kumar 1&2 verantwortlich und konnten auch hier wieder überzeugen.

Mir hat American Pie: Das Klassentreffen sehr gut gefallen. Wer die ersten drei Teile mochte, wird hier auch seinen Spaß haben. Die Gags kommen immer gut. Leider ist die Geschichte ist etwas einfallslos, aber dennoch absolut ok. Besonders gut war, dass alle Charaktere die man aus den älteren Filmen kannte, wieder mit an Bord waren. Das ließ wahrlich Jugenderinnerungen zurückkehren. Ich kann den Film jedem ans Herz legen, der auf den Humor steht. Zurücklehnen, lachen, fremdschämen und sich an seine Jugend erinnern. American Pie: Das Klassentreffen ist ein Kinobesuch wert.

4/5

Autor: Sebastian

Advertisements

Über Quadrataugenrunde

Filmkritiken und Podcast
Dieser Beitrag wurde unter Filmkritik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s