21 Jump Street

21 Jump Street (2012)

Ich stelle mir oftmals vor, wie wohl die Arbeit in einem Filmstudio aussehen könnte. Kommen da Drehbuchautoren an und sagen, „Hier, ich habe letzte Nacht geträumt, dass sich Leute in Träume anderer einloggen können und dort eine Inception machen können“ oder „Wisst ihr noch in den 80igern? Da hatten wir so eine Produktion, die voll erfolgreich war. Wie wäre es mit einem Remake? Ja genau das ist es!“ Ähnlich war es wohl auch bei 21 Jump Street. Damals der Durchbruch von Johnny Depp und heute immernoch ein Knaller? Dem wollten die Quadrataugen auf den Grund gehen und haben sich diese recycelte Idee mal genauer angeschaut. Wie wir den Film fanden, lest ihr in der folgenden Kritik.

Wir schreiben das Jahr 2005. Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) sind in ihrem letzten Jahr auf der Highschool. Jenko ist der beliebte Sportler, der zwar etwas dümmlich ist, aber trotzdem der Held der Schule ist. Schmidt ist das genaue Gegenteil von ihm. Er ist in Sport eine Pfeife, ein wahrhaftiger Streber und nicht sonderlich beliebt auf der Highschool. Nach der Schulzeit entschließen sich beide eine Ausbildung als Polizist zu machen und aus den ehemaligen Feinden, werden schnell beste Freunde. Durch eine misslungene Festnahme der Beiden, werden sie in die 21 Jump Street versetzt, wo sie als Undercover-Cops in ihre ehemalige Schule versetzt werden. 7 Jahre später hat sich dort aber viel verändert. Umweltfreundlichkeit, Toleranz und Aufgeschlossenheit gehören zum guten Ton. Allerdings gibt es auch dunkle Seiten. Ein Drogenring verkauft in der Schule seine neue Droge und es ist die Aufgabe von Jenko und Schmidt, diesen zu zerschlagen.

Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich originell, aber beide Schauspieler spielen ihre Teenager-Rolle sehr überzeugend. Man merkt ihnen einfach an, dass sie definitiv Spaß an den Dreharbeiten hatten. Die Witze sind gut gesetzt und mit einer ordentlichen Portion Selbstironie gepfeffert. Um für etwas Abwechslung zu sorgen, wurde die  Story mit einigen rasanten, gut inszenierten Actionszenen versehen worden. Beides wechselt sich so gut ab, dass nie Langeweile aufkommt.

Mir hat 21 Jump Street hervorragend gefallen. Ich musste mich bei einigen Witzen köstlich amüsieren. Jonah Hill hat hier eine sehr lustige Komödie abgeliefert, bei der er immerhin mit an dem Drehbuch gearbeitet hat. Gerade den Fans von Superbad und anderen Jonnah Hill-Streifen, kann ich diesen Film nur ans Herz legen.

Zu guter Letzt möchte ich nur noch eins sagen: Möge der koreanische Jesus eure Gebet erhören!

5/5

Autor: Sebastian

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