The Amazing Spider-Man

The Amazing Spider-Man (2012)

„This could be a tragic day for the people of New York. It could be the end of Spider-Man.“

Dieses Zitat aus Spider-Man 3 passt erstaunlich gut auf seinen Nachfolger. Denn eigentlich hätte man die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft schon im letzten Sommer auf der Leinwand sehen sollen. Doch Sony entschloss sich das Projekt Spider-Man 4 abzubrechen, man ersetzte Regisseur und Schauspieler für ein Reboot der Spider-Man Reihe.

Die Fäden bei The Amazing Spider-Man zieht Regisseur Marc Webb ((500) Days of Summer), es wurde sich wieder mehr an den Comics orientiert und das ganze wirkt etwas düsterer als Sam Raimis Spider-Man Version. In den neuen Anzug von New Yorks berühmtesten Bürger schlüpft Andrew Garfield, welcher durch seine Rolle in The Social Network einen großen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Wie es sich für ein Reboot gehört, nimmt sich die Geschichte Zeit und geht zurück zu den Anfängen und erzählt wie aus dem jungen Peter Parker ein kostümierter Superheld wird. Dabei spielen auch Peters Eltern eine Rolle, wobei er trotzdem bei Onkel Ben und Tante May in Queens lebt. Neben seiner Verwandlung hat der Hobbyfotograf Parker auch mit den üblichen amerikanischen Highschoolproblemen zu kämpfen, vom Schulrowdy bis zur ersten Liebe. Die Rolle von Peters Highschoolschwarm übernimmt Emma Stone als Gwen Stacy.

Auch für Kenner der Spider-Man Geschichte funktioniert die Handlung erstaunlich gut, die bekannten Szenen von Peters Werdegang werden durch Garfields Darstellung als wütender Teenager aufgewertet und er muss sich vor keinem Vergleich mit Tobey Maguire fürchten. Auch wenn die Handlungen von Peter Parker zum Teil etwas naiv und unglaubwürdig wirken.

Insgesamt wurde beim Cast vieles richtig gemacht, Emma Stone zeigt in ihrer Nebenrolle wieder einmal, was für eine großartige Schauspielerin sie ist, Martin Sheen sticht als Onkel Ben heraus und Rhys Ifans überzeugt als Filmantagonist, welcher überraschende Parallelen zu Peter Parker aufweist. Die Action kommt bei diesem Sommerblockbuster nicht zu kurz, Spider-Man schwingt sich spektakulär durch die Straßenschluchten von New York City und bei den Kämpfen geht es ordentlich zur Sache. Einzig das Design des Bösewichts wirkt bei dem CGI-Spektakel nicht so gelungen.

Pünktlich zu Spider-Mans 50. Geburtstag hat Marc Webb erfolgreich den Reboot der Filmreihe geschafft. The Amazing Spider-Man ist ein guter Sommerblockbuster geworden, welcher für Comicfans eine Pflichtveranstaltung darstellt. Wie es sich für eine Marvel-Comicverfilmung gehört, hat auch Stan „The Man“ Lee seinen Cameo-Auftritt und man sollte den Abspann verfolgen.

Happy Birthday, Spidy!

4/5

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