Prometheus

Prometheus – Dunkle Zeichen 3D (2012)

Blade Runner, Gladiator, Black Hawk Down und Alien sind nur einige von zahlreichen Filmen von Ridley Scott. Besonders letzterer hat sehr viele Anhänger. Deshalb erscheint es auch nicht verwunderlich, dass er sich an ein Prequel von Alien heranwagt. Stellt sich nur die Frage, ob die Menschheit so etwas braucht. Lohnt sich der Gang ins Kino? Wie ich Prometheus fand, lest ihr in folgender Kritik.

Woher stammen wir? Diese Frage schien geklärt, doch mysteriöse Wandmalereien stellten Darwins Evolutionstheorie in Frage. Auf den Bildern sind Sternenpositionen aufgezeigt, die nur in einem ganz bestimmten Sonnensystem zu finden sind. Dort entdeckt eine Gruppe von Wissenschaftler einen erdähnlichen Planeten auf dem Leben möglich wäre. Also beschließen sie diesen zu erkunden und begeben sich auf die lange Reise. Wie es dann weiter geht, wird hier nicht mehr verraten.

Die Schauspielerbesetzung kann sich sehen lassen. Charlize Theron, die von Film zu Film schöner wird, Michael Fassbender, unser neuer Till Schweiger nur besser, oder auch Guy Pearce, dessen Maske sehr beeindruckend ist, sind nur ein Teil des Casts. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die schauspielerische Leistung sehr gut ist. Besonders Noomi Rapace, die die junge Elizabeth Shaw spielt, hat einige starke Momente.

Das Visuelle weiß auch zu überzeugen. Der Film wird in 3D gezeigt und hat ein glasklares Bild mit guten 3D Effekten und hervorragenden Kulissen.

Leider war es das auch mit den positiven Dingen. Die Geschichte ist im Grunde solide, hat aber eine Menge Dinge, die einem Sauer aufstoßen. Obwohl alle Besatzungsmitglieder Doktoren sind, scheinen sie im realen Leben etwas ungeschickt oder besser gesagt, überfordert zu sein. Zum Beispiel werden Türen geöffnet, auf denen schon Gefahr sprichwörtlich steht. Es gibt ständig Situationen, wo man sich einfach nur an den Kopf fassen kann.

Alien war auch bekannt für seine Horroreffekte. Ständig zuckte man zusammen und hatte ein beklemmendes Gefühl. Bei Prometheus hat Ridley Scott davon nichts mehr gezeigt. Ein wenig Splatter, ein wenig Ekel und das war es schon. Ich habe mich nicht einmal erschrocken. Die Action kam ebenfalls viel zu kurz. Gerade dieses Szenario hätte soviel mehr hergegeben.

Wie habe ich mich auf den Film gefreut. Der Trailer war viel versprechend . Ridley Scott steht für hervorragende Filme und das Setting sagte mir auch zu. Am Ende kam aber alles anders. Der Trailer zeigte schon die meisten guten Szenen des Films,. Die Geschichte ist schwach. Und das Setting wurde nicht ansatzweise ausgenutzt. Einzig die schönen Bilder entschädigen noch etwas. Ich bin der Meinung, dass man den Film nicht im Kino sehen muss. Für Fans des Genres reicht auch der Griff zur Blu-Ray. Ich bin sogar geneigt eher Sunshine zu empfehlen, da dieser sogar noch besser war. Mir bleibt nur zu hoffen, dass Herr Scott in Prometheus 2 alles besser macht.

2/5

Autor: Sebastian

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