Iron Man 3

Iron Man 3 3D (2013)

Ein Jahr nach dem die Avengers die Welt gerettet haben, startet mit Iron Man 3 die zweite Phase von Marvels „Cinematic Universe“. Erstmals in 3D und mit neuem Regisseur, steht hier der erste große Blockbuster des Jahres in den Startlöchern.

Tony Stark (Robert Downey Jr.) selbst, schlüpft am Anfang der Geschichte in die Rolle des Erzählers und entführt den Zuschauer kurz in die Vergangenheit. Im Jahr 1999 wird die Grundlage für die Geschichte gelegt, bevor man in die gewohnte Umgebung von Tonys Strandhaus kommt.
Im ganzen Land sind die Heldentaten von Iron Man in New York wohl bekannt und auch Tony Stark selbst, beschäftigen die Ereignisse der Alien-Invasion noch sehr. Seine schlaflosen Nächte verbringt der Multimilliardär und Playboy zusammen mit seinem Computer Jarvis in seiner Garage, wo er an neuen Iron Man-Anzügen feilt. Solange bis die Welt vom Terroristen Mandarin (Ben Kingsly) mit mehreren mysteriösen Bombenanschlägen in Angst und Schrecken versetzt wird.

Iron Man 3 ist auf jeden Fall der lustigste Iron Man Film, auch wenn Marvel Helden für ihren Humor bekannt sind, könnte Iron Man 3 sogar als sehr gute Komödie durchgehen. Die Gags sind Robert Downey Jr. auf den Leib geschrieben, der ja ohnehin viel mit seiner Rolle gemein hat und mit seinem Charme die Zuschauer in seinen Bann zieht. Allerdings stehen die witzigen Dialoge im Gegensatz zur Handlung, welche eigentlich ernsthafte Themen behandelt und sich im Laufe des Films immer weiter verliert. Terrorismus, Kriegstraumata, wissenschaftlicher Fortschritt um jeden Preis, Tonys Beziehung zu Pepper Potts (Gwyneth Paltrow), alles wird nach und nach der lustigen Buddy-Komödie untergeordnet.

Bei einer Laufzeit von 130 Minuten und einem Budget von 200 Millionen Dollar, hätte ich mir auch noch die ein oder andere große Actionszene mehr gewünscht. Der 3D-Effekt wirkt mal wieder unnötig und erzeugt nur in der Kasse des Filmstudios einen Mehrwert.
Dem Film fehlt es, wie eigentlich auch seinen Vorgängern, an einem ebenbürtigen Gegenspieler für Tony Stark und leider verbringt Robert Downey Jr. bei seiner One-Man-Show recht wenig Zeit in seinem Anzug.

Da es sich bei der Handlung nicht um eine 1:1 Comic-Umsetzung handelt, bekommt man von allem etwas. Extremis, Iron Patriot, Iron Man Armor, der Mandarin, Regisseur und Co-Drehbuchautor Shane Black konnte sich anscheinend nicht festlegen und Disney hat das Thema Alkoholismus verboten, obwohl Alkohol ja genauso zu Tony Stark gehört, wie sein Iron Man Anzug.

Iron Man 3 ist ein unterhaltsamer Kinofilm, der wohl zeigt, wie es im Marvel Universum weiter geht, auch wenn es keinen direkten Ausblick auf die nächsten Filme gibt. Marvel Fans freuen sich über den obligatorischen Cameo-Auftritt von Stan Lee und bleiben während des Abspanns sitzen.

3/5

Advertisements

Über Quadrataugenrunde

Filmkritiken und Podcast
Dieser Beitrag wurde unter Filmkritik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s