Gravity

Gravity 3D (2013)

Sandra Bullock hat es im Jahr 2010 geschafft einen Oscar als beste Hauptdarstellerin für Blind Side – Die große Chance zu bekommen und dazu ebenfalls die Goldene Himbeere als schlechteste Hauptdarstellerin für Verrückt nach Steve. Beide Auszeichnungen waren verdient, also war ich sehr gespannt, wie sie in Gravity diese schwierige Rolle in der schalllosen Unendlichkeit des Alls meistert.

Gravity lässt den Zuschauer sofort ins Geschehen einsteigen. Es beginnt damit, dass ein Dreimannteam versucht einen Satelliten zu reparieren. Durch einen Fehler der Russen, die aus Versehen einen eigenen Raumflugkörper mit einer Rakete abschießen, kommt es zu einer Kettenreaktion durch Trümmerteile, die die Crew in große Probleme bringt. Das Shuttle wird zerstört und der Kontakt zu „Houston“ bricht ab. Alleine in der Schwerelosigkeit müssen die Crewmitglieder überleben. Die Geschichte, so schnell, wie sie erzählt ist, bleibt von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Man leidet mit den Schauspielern mit und spürt die Hilflosigkeit in der sich die Akteure befinden.

Beide Hauptrollen werden von Sandra Bullock und George Clooney sehr gut gespielt. Besonders Sandra Bullock wirkt dabei sehr glaubwürdig. Man nimmt ihr den Überlebenskampf in jeder Szene ab und fiebert mit ihr mit.

Der Regisseur Alfonso Cuarón hat eine abwechslungsreiche Filmographie. Neben den großen Produktionen wie Harry Potter und der Gefangene von Askaban und Children of Men weißt sie viele kleinere Projekte auf. Mit Gravity hat er aber wahrscheinlich stärksten Film gedreht. Der 3D-Effekt, die Spezialeffekte und die Bilder sind großartig. Er schafft es, durch seine Kameraführung und die geschickte Nutzung der Egoperspektive den Zuschauer direkt ins Geschehen eintauchen zu lassen.

Gravity ist ein toller Film, den man unbedingt im Kino in 3D gucken sollte. Denn nur dort kann er seine volle Stärke ausspielen. Noch nie sah die Erde so schön aus 600 Kilometer Höhe aus. Er ist spannend und beeindruckt durch die glaubwürdige schauspielerische Leistung von Sandra Bullock. Der Grund für die Probleme im All ist zwar etwas an den Haaren herbeigezogen, aber verschmerzbar. Mir haben die 90 Minuten sehr viel Spaß gemacht und das beklemmende Gefühl der Machtlosigkeit war grandios. Also ab ins Kino und den Film genießen, hier erwartet euch der erste Knaller des Herbstes.

5/5

Autor: Sebastian

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