Fünf Jahre Quadrataugenrunde – Die besten zehn Filme (6-10)

Wir feiern unser fünfjähriges Bestehen und blicken dabei zurück auf die filmischen Highlights der letzten Jahre. Jeder der beiden Quadrataugen nennt seine persönlichen Top 10 aus Filmen, die zwischen dem 6.10.2011 und dem 29.09.2016 ihren deutschen Kinostart hatten. Wir beginnen mit Platz 10 bis 6.

Sebastians Top 10

6. Interstellar (2014) – R: Christopher Nolan
Für mich ist Interstellar einer der besten Filme von Christopher Nolan, der sich nicht hinter Inception oder Memento verstecken brauch. Er hat nicht die verstrickte Geschichte vieler seiner anderen Werke. Dennoch schafft er es, wie kaum ein anderer, dem Publikum eine anspruchsvolle Geschichte als Blockbuster zu verkaufen. Wäre kurz vorher nicht schon Gravity erschienen, hätte Interstellar noch einen tieferen Eindruck hinterlassen. So bleibt ein toller Film mit einer schönen Idee.

7. Vielleicht lieber morgen (2012) – R: Stephen Chbosky
Vielleicht lieber morgen und ich trafen uns eher zufällig. Im Kino hatte ich ihn verpasst und so habe ich mir den Film ausgeliehen und mich sofort in ihn verliebt. Der sympathische Cast, der tolle Soundtrack und die liebevolle Geschichte verleihen Vielleicht lieber morgen einen ganz eigenen Stil. Wenn die Freunde durch den Tunnel fahren und David Bowie durch das Radio rauscht, bekomme ich jedes Mal Gänsehaut.

8. Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2014) – R: Alejandro González Iñárritu
Iñárritu hatte in diesem Jahr mit The Revenant einen großen Erfolg. Mit Birdman lernte ich ihn 2015 allerdings zum ersten Mal kennen. Micheal Keaton spielt einen ehemaligen Schauspieler, der noch einmal ein Meisterwerk abliefern möchte. Das Ganze verpackt in eine tolle Geschichte. Dabei überzeugt der Film mit genügend Humor und verharrt nicht stur im Genre des Dramas.

9. Kingsman: The Secret Service (2014) – R: Matthew Vaughn
Kingsman: The Secret Service kam überraschend. Und so überraschend überzeugte mich der Film. Ich empfand es als eine Auffrischung der James-Bond-Filme. Ein charmanter Gentleman, ein interessanter Bösewicht und eine Geschichte, die sich nie zu ernst nimmt. Ich freue mich schon auf einen weiteren Teil um den Geheimagenten Harry Hart, gespielt von Colin Firth.

10. Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015) – R: J. J. Abrams
J.J. Abrams hat es mit dem neusten Teil der Star-Wars-Reihe geschafft, die Magie der ersten Trilogie wieder einzufangen und erschuf dabei einen sehr guten Einstieg in eine neue Ära. Dabei konnte er die alten Charaktere gut einbinden und schuf genug Platz für neue. Der einzige Kritikpunkt, den ich bei dem Film hatte, war die bekannte Geschichte.

Svens Top 10

6. Django Unchained (2012) – R: Quentin Tarantino
Der Film gehört zu meinen drei liebsten Tarantino-Filmen, er hat zu Recht zwei Oscars für das beste Drehbuch und den besten Nebendarsteller Christoph Waltz gewonnen und zu Unrecht keinen Preis für Leonardo DiCaprios Leistung. Fantastische Dialoge und ein vielseitiger Soundtrack entschädigen für die kleinen Längen im letzten Drittel.

7. The Grand Budapest Hotel (2014) – R: Wes Anderson
Wer würde nicht gerne Lobbyboy im Grand Budapest Hotel sein wollen? Es ist eine Institution. Der Weltmeister der Kadrierung, Wes Anderson, inszeniert die Komödie extrem detailverliebt und mit einem wahnsinnigen Tempo. Der Film zelebriert alles, wofür Anderson steht und macht dabei unheimlich viel Spass. Der Cast um Ralph Fiennes spricht für sich.

8. Toni Erdmann (2016) – R: Maren Ade
„It’s true. All of it.“ Toni Erdmann ist der beste deutsche Film der letzten Jahre.
In der tiefgründigen Tragikkomödie bleibt einem das Lachen im Halse stecken, wenn Peter Simonischek seine Verwandlung in die titelgebende Figur vollzieht und Sandra Hüller dem Zuschauer aus vollem Leib die „Greatest Love of All“ präsentiert. Handwerklich hervorragend inszeniert, voller Charme und Feingefühl.

9. Frances Ha (2012) – R: Noah Baumbach
Der beste Woody Allen Film seit einer gefühlten Ewigkeit stammt vom Noah Baumbach. Greta Gerwig tanzt sich in einem unglaublichen Tempo in die Herzen der Zuschauer. Eine Geschichte vom schönen Scheitern, in der die intellektuellen Bewohner von Manhattan ihre ganz eigenen Probleme haben.

10. Drive (2011) – R: Nicolas Winding Refn
„Is he a bad guy? – Yeah. – How can you tell?“
Die Inszenierung der Aufzugszene ist einer der Gründe, warum ich das Medium Film liebe. Winding Refns missverstandene Heldengeschichte bietet so viel mehr als Gewalt und seinen elektronischen Soundtrack. Aus dem sehr guten Cast mag ich besonders Albert Brooks.

Weitere Artikel zu Fünf Jahre Quadrataugenrunde:
Quadrataugenrundenpodcast Spezialfolge 4
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Über Quadrataugenrunde

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3 Antworten zu Fünf Jahre Quadrataugenrunde – Die besten zehn Filme (6-10)

  1. Ma-Go schreibt:

    Wow! Meine Glückwünsche und Respekt! Weiter so 🙂

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  2. Morgen Luft schreibt:

    Auch von mir herzliche Glückwünsche, wenn auch sehr spät.

    Gefällt 1 Person

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