Auswärtsfahrt #25

Ein Sommer im Kino mit Dracula und Ethan Hunt. Nur eines der beiden Sequels übertrifft alle Erwartungen.

Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub (2018)
Wir schreiben das Jahr 1897. In einer dunklen Nacht in Bulgarien steht Professor Abraham van Helsing kurz davor, seinen Erzfeind zu erledigen, den blutsaugenden Grafen Dracula. Dieser möchte allerdings nur mit seinen Monsterfreunden einen Urlaub ausserhalb von Transsilvanien verbringen und nicht unbedingt von Monsterjägern verfolgt werden. Im dritten Film seiner Hotel Transsilvanien-Reihe bedient sich Regisseur Genndy Tartakovsky bei Bram Stokers Vorlage und schafft somit erstmals einen richtigen Gegenspieler für den gutherzigen Hotelbesitzer Drac.

Das grosse Thema von Hotel Transsilvanien 3 ist aber nicht die berühmte Monstertruppe oder die Kreuzfahrt, sondern, wie sich für einen Adam-Sandler-Film gehört, die Familie. Hier lernen Kinder, dass auch Eltern mal Urlaub brauchen und dass es okay ist, wenn der alleinerziehende Vater sich neu verliebt. Überhaupt ist Ein Monster Urlaub ein sehr sympathischer Animationsfilm. Die Monster sind gütig, lernen ständig etwas dazu und können verzeihen. Gewalt misslingt hier immer und wird nur als humoristische Einlage benutzt, denn natürlich glückt kein einziger Attentatsversuch der Monsterjäger. Und selbst der finale Kampf wird mit Musik und positiver Energie ausgetragen.
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Mission: Impossible – Fallout (2018) 
Seit 22 Jahren rettet Ethan Hunt die Welt vor bösen Geheimagenten, die grosse Konstante in der Filmreihe ist dabei Tom Cruise. Hollywoods letzter grosser Star produziert die Filme mit, macht seine eigenen Stunts und hat nach langer Suche in Regisseur Christopher McQuarrie den passenden Partner gefunden, der seine Vision vom Kino teilt. Am Set sind die beiden Teil ihrer ganz eigenen Impossible Missions Force.

Nun kann auch das schönste Lächeln oder eine 25 Jahre jüngere Schönheit an seiner Seite nicht verbergen, dass Cruise inzwischen 56 Jahre alt ist. Aber ein paar Falten im Gesicht und graue Barthaare machen ihn nicht langsamer, wenn er im cruiseschen Vollsprint über die Häuserdächer jagt. Kein anderer Schauspieler wäre verrückt genug, einen Halo Jump aus acht Kilometern Höhe selbst durchzuführen oder eine Helikopterausbildung zu absolvieren, um dann alleine durch Bergschluchten zu pilotieren. Es ist fast schade, dass man im Film selbst nicht immer den gigantischen Aufwand sieht, der hier betrieben wurde.
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