Quadrataugenrundenpodcast Folge 57

Bevor Sven und Sebastian für sieben Jahre in ihrem Podcastbunker verschwinden, zaubern die beiden Contenthasen noch eine neue Folge aus dem Hut. In dieser beschäftigen uns monströse Kreaturen aus dem Meer und gescheiterte Männer in ihren Dreißigern. Warum sich die Apokalypse noch nie so nah anfühlte, wen wir uns als unsere Nachfolger wünschen und alle Infos zu Paddington 3 gibt es in dieser liebevollen Ausgabe.

Zeitangaben
0:00:00 – Intro & Begrüßung
0:04:15 – Zuletzt gesehen (Thunder Force / Godzilla vs. Kong / Der Prinz aus Zamunda 2 / The Kid Detective)
0:29:11 – Love and Monsters (2020)
0:57:17 – Die großen Fünf (Bösewichte für Paddington 3)
1:09:42 – Demnächst im Kino

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Auswärtsfahrt #46

Zwei aktuelle Kritiken pünktlich zum Kinostart, wie hat Sven das denn geschafft?

Jungle Cruise (2021)
Zeichentrickfilme und Themenparks gehörten früher zu den Kerngeschäften von Disney. Mit der Zeit wurden aus einfachen Fahrgeschäften grosse Spielfilme. Nach Pirates of the Caribbean und Tomorrowland findet sich nun auch die Jungle Cruise aus dem Disneyland auf der Leinwand wieder. In der Adaption von Actionregisseur Jaume Collet-Serra (Non-Stop) wurden die tierischen Animatronics der Dschungelfahrt leider gegen Computeranimationen ausgetauscht. Dafür bekommt man statt der einfachen Parkangestellten einen starbesetzten Cast rund um Emily Blunt.

Jungle Cruise präsentiert uns seine Heldin ohne Umschweife. Der Überfall auf ein Museum ist schon im Gange, alles wohl überlegt und geplant. Sicher marschiert Emily Blunt durch die viktorianischen Hallen und versteckt sich dabei mehr schlecht als recht. Die schnelle Eskalation der Situation zeigt die Stärken von Collet-Serra. Schnelle Schnitte und der geübte Einsatz der Umgebung sorgen für eine humorvolle Actionsequenz. In den besten Momenten erinnern die temporeichen Szenen an einen gewissen Archäologieprofessor, der es ebenfalls oft mit den Deutschen zu tun hatte.
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Generation Beziehungsunfähig (2021)
Fredrik Lau ist grundsympathisch und sah schon immer älter aus als er eigentlich ist. So könnte sein Tim wirklich schon um die 35 sein und kurz vor dem stehen, was sein Chef in der Social-Media-Agentur gerade erfährt – dem Fall ins Bodenlose. Aber bevor das passiert, kann man noch die nächste Party ruinieren oder seinem Grossvater einen Joint zum Geburtstag schenken. Denn so lange noch jemand darüber lacht, kann so ein rücksichtsloses Verhalten ja nichts Schlechtes sein.

Aber um das Scheitern geht es in Generation Beziehungsunfähig gar nicht. Es geht um das Überwinden von Hürden, einem anderen Menschen vertrauen können und sich selbst fallen zu lassen – aber bitte nicht in den Rhein. Die andere Generation, die noch Beziehungen geführt hat, kommt nur am Rande vor. Tims Vater bleibt ein Posterboy und seine Mutter tritt nur in sein Leben, weil auch sie den Weg in die sozialen Netzwerke gefunden hat. Alle anderen der Generation Facebook sind gefangen in ihrem Alltag, scheinbar wirklich unfähig zu jeder Art von Beziehungen.
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Auswärtsfahrt #45

Über Schweizer Bahnhöfe und Wiederauferstehungen in Lesotho.

Nemesis (2020)
„In der Schweiz waren wir alle Bauern, bis die Eisenbahn kam“, erzählt Regisseur Thomas Imbach von seinen Grosseltern. Es ist ein Stück Geschichte, dass genau vor seinen Augen verschwindet. Luftaufnahmen von 1904 zeigen das dünn besiedelte Zürich mit dem neuen Zugdepot. Nemesis ist ein Film im Zeitraffer. Gut 131 Minuten braucht es, um mehrere Jahre zu komprimieren. Oder doch ein ganzes Jahrhundert? Imbach ist auf der Suche der Essenz der Stadt. Es kann nicht nur ein Gebäude sein, das hier verschwindet.

Die Bagger im Film bewegen sich wie Raubtiere, gierige Maschienenwesen die sich durch das Metall fressen, bis nicht mehr übrig ist ausser einer Sandwüste. Die Bauarbeiten geschehen im Zeitraffer, laufen rückwärts, werden verlangsamt. Dächer fallen und Nemesis erinnert an einen Stop-Motion-Film. Imbach manipuliert die Zeit, stellt Zürich zuweilen auf den Kopf. Es sind visuell beeindruckende Momente.
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This Is Not a Burial, It’s a Resurrection (2019)
Ein alter Mann erzählt in einer Bar vom Dorf Nazareth. Geflutet von den Wassermassen, die der Staudamm hinter sich hält. Wenn man nur genug lauscht, könne man die Stimmen der Geister unter der Erde hören. Und vielleicht sogar das Klingen der Kirchenglocke im Tal der Tränen. Es ist ein fast schon mystischer Einstieg, den This Is Not a Burial, It’s a Resurrection für seine Geschichte wählt. Eine Wiederauferstehung, die sich schon im Titel wiederfindet, ausgerechnet in dem Ort, der den Namen der Heimat von Jesus trägt. Doch eine Wiederauferstehung für wen?

Hauptfigur Mantoa redet nicht oft, aber wenn, dann mit starkem Willen. Sie lässt sich von niemanden mehr etwas vorschreiben. Warum auch, wenn sie nichts mehr zu verlieren hat ausser den Boden unter ihren Füssen. Die zentralen Themen des Films sind Gemeinschaft und Tradition. Hier in Nazareth pflügt man den gleichen Acker, den schon die Grosseltern bearbeitet haben. Die christliche Kirche mag die Leute in ihren Wänden versammeln, der Glaube an die Geister der Vorfahren ist den Menschen in Lesotho aber erhalten geblieben. Oft schwebt eine Unsicherheit über den Szenen und es stellt sich die Frage, wie spirituell Hauptfigur und Film wirklich sind. Ist Mantoa nur noch eine lebende Tote auf einer letzten Mission?
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Auswärtsfahrt #44

Filmfestivals finden zurzeit nur noch digital statt. Neue Filme gibt es natürlich trotzdem. Über die Liebe im Sommer, den Weltraum und verwegene Pläne.

Lovecut (2020)
Keine Schule, keine Eltern und die Freiheit eines ganzen Sommers: Die Regisseurinnen Iliana Estañol und Johanna Lietha zeichnen ein Porträt von der Jugend in Österreichs Hauptstadt. Die sechs Teenager mögen sich selbst unterschiedlich sehen, für den Zuschauer gleichen sich die Auszüge aus ihren Leben aber an. In dem Wunsch nach Anerkennung in Form von Liebe und nach Selbstbestimmung ohne elterliche Bevormundung konzentrieren sich alle Probleme der Jugendlichen.

Lovecut hat viele Sexszenen ohne den eigentlichen Akt zu zeigen. Küsse werden ausgetauscht, Kleidungsstücke ausgezogen und dann folgt der Schnitt. Die Handykamera läuft die ganze Zeit mit, egal ob bei einer Party oder im Bett. Aber die persönlichen Aufnahmen der Akteure bleiben dem Zuschauer verborgen. Sie sind den Social-Media-Plattformen vorenthalten, den Instagrams dieser Welt und im Fall von Anna und Jakob den kostenpflichtigen Erotikseiten.
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Wake Up on Mars (2020)
Es ist mehr ein Warten auf den Frühling als auf den Prinzen, der den Fluch des ewigen Schlafes bricht. Für die Familie Demiri ist der Frühling ein Stück Plastik. Ein Dokument, das ihnen erlaubt, in einem Land leben zu können, in dem ihr Leben nicht bedroht ist. In dem sie nicht für ihre blosse Existenz verfolgt wird.

Die Regisseurin Dea Gjinovci ist eine exzellente Beobachterin. Im Familienalltag wird die Kamera quasi unsichtbar und doch zur Vertrauensperson für die Demiris. Gjinovici interessiert sich vor allem für die Träume und Hoffnungen der kosovarischen Familie. Nur in wenigen Szenen wird über die Ereignisse im Kosovo gesprochen. In anderen Momenten bahnt sich die Sehnsucht nach der Heimat von allein ihre Bahnen. Ein Pflaumenbaum mit reifen Früchten am Strassenrand versetzt die Familie plötzlich wieder nach Hause. Insgesamt ist es ein durchweg positiver Blick, der auf die Protagonisten geworfen wird.
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Nova Lituania (2019)
Auf den ersten Blick scheint der Plan eines neuen Litauens verrückt zu sein, ebenso auf den zweiten Blick. Doch Regisseur Karolis Kaupinis nimmt dieses Fünkchen Wahrheit hinter der Kolonisierungsidee und nutzt es für sein seriöses Historiendrama. Den genauen Ausgang der Ereignisse muss man sich aus den Geschichtsbüchern holen. Vielmehr geht es in Nova Lituania um die Stimmung eines Landes. Um diesen einen Punkt in der Geschichte, der stellvertretend für so viele andere steht.

Vieles spielt sich in den Räumen alter Gebäude ab. Männer, die älter aussehen als sie sind, debattieren über die Zukunft ihres Landes. Dabei können sie nicht einmal planen, was in sechs Monaten sein wird. Die Jugend wird aufgerufen zum Patriotismus für ein Land, das seine Hauptstadt verloren hat. Selbst an der Ostsee geht es dem Film wortwörtlich um den Verlust von Land, obwohl Grenzen in Europa immer fliessend waren. Die Hafenstadt Klaipėda beweisst es mit ihrer turbulenten Geschichte. Die Angst der Figuren und der Litauer ist aber der Verlust der eigenen Identität, dass mit der Aufgabe von Land auch der kulturelle Schwund einsetzt. Bis nichts mehr übrig ist und man in einer anderen Nation verschwindet.
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Quadrataugenrundenpodcast Folge 56

Die große Lockdown-Party ohne Kino. Wir sprechen über Christopher Nolans Film mit einem Wort und einer Geste – Tenet! Dabei klären wir wichtige Fragen wie die tatsächliche Grösse von Elizabeth Debicki, geben Ratschläge für Sequels und ordnen den Film in Nolans Filmografie ein. Außerdem reisen wir mit Jean-Claude Van Damme durch die Zeit und schaffen den Spagat zwischen Zukunft und Gegenwart.

Zeitangaben
0:00:00 – Intro & Begrüßung
0:01:38 – Kino in Coronazeiten
0:17:13 – Zuletzt gesehen (Le Mans 66 – Gegen jede Chance / Network)
0:28:49 – Tenet (2020)
1:04:14 – Timecop (1994)
1:18:33 – Demnächst im Kino

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Auswärtsfahrt #43

Listen über Listen. Zum Jahresende hat Sven über Niemals Selten Manchmal Immer, Possessor, Jojo Rabbit, Underwater, Hubie Halloween, Der Tod kennt keine Wiederkehr und Netflix-Produktionen geschrieben.

Es war nicht alles Mist: Die besten Filme des Jahres 2020 aus Sicht der OutNow-Redaktion
Am liebsten hätten wir die Abstimmung zum Film des Jahres ja erst Ende Dezember durchgeführt. Wie hoch wäre dabei zum Beispiel der jetzt wieder verschobene Wonder Woman 1984 geklettert? Wir werden es für die diesjährige Abstimmung leider nicht mehr erfahren, aber trotzdem gibt es ordentlich Grund zur Freude – es handelt sich aufgrund der von uns erstellten Top 20 dabei um gleich 20 Gründe.

Denn auch wenn die Lichtspielhäuser in der Schweiz für mehrere Monate geschlossen waren, gab es während den offenen Wochen jede Menge tolle Filme zu entdecken. Von den Awards-Playern im Januar und Februar über die Blockbuster im Sommer – also, hauptsächlich Tenet -, bis hin zu jenen Filmen, die trotz dem kinotechnisch immer düster werdenden Herbst etwas Licht in unsere Seelen brachten: Im Kinojahr 2020 war definitiv nicht alles Mist.
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Hot Takes! Die über- und unterbewertesten Filme und Serien von 2020
Was haben unter anderem das Musical Hamilton und das Whodunit Knives Out gemeinsam? Beide wurden von vielen gefeiert, jedoch halten einige von uns sie auch etwas überbewertet.
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Pssst: Die Film- und Serien-Geheimtipps von 2020
Wer braucht noch neues Material für die Watchlist? Wir hätten da nämlich ein paar Vorschläge, die von Anime über Netflix-Serien bis zum besten Animationsfilm 2020 reichen.
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Wir mussten ja zuhause bleiben: Die besten Netflix-Filme von 2020
Wegen der Pandemie schossen die Netflix-Aboszahlen ein weiteres Mal steil nach oben. Denn wenn die Kinos zu sind und man zuhause sitzen muss, braucht man Unterhaltung. Und Netflix hat geliefert.
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Throwback: Alte Filme und Serien, die wir wegen Corona endlich aufholen konnten
„Bleiben Sie zuhause“, hat uns Bundesrat Alain Berset im Frühling 2020 gebeten. Das haben wir alle brav gemacht und haben dabei in der Film- und Serien-Welt jede Menge (Neu-)Entdeckungen gemacht.
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Auswärtsfahrt #42

Lieber spät als nie. Über Gerichtssäle in Chicago und Meteore in Atlanta.

The Trial of the Chicago 7 (2020)
In einer Demokratie geht es ums Gewinnen. Die besten Ideen und Werte sind nichts wert, wenn man am Wahltag Zweiter wird. Zu diesem bitteren Fazit kommen die Akteure in Aaron Sorkins zweitem Regiewerk. Die wahre Geschichte der Chicago Eight mag schon über vierzig Jahre alt sein, bei Sorkin jedoch wirkt sie wenig historisch. Die Namen mögen sich geändert haben, die Probleme allerdings sind geblieben.

Trotzdem beginnt The Trial of the Chicago 7 mit einer historischen Einordnung. Eine grosse Montage verbindet den Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung miteinander. Ein Crashkurs in Geschichte, der Persönlichkeiten wie Bobby Kennedy zeigt, aber nicht erklärt. Mit einem hohen Tempo werden die Hauptfiguren in ihren Vorbereitungen für die Demonstration gezeigt, nur um das eigentliche Ereignis zu überspringen. Sorkin hat wenig Interesse an der Gewalt und der historischen Stimmung. Es zieht ihn in den Gerichtssaal, wo mit Worten statt mit Batons ausgeteilt wird.
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Greenland (2020)
Meteore und Kometen beschäftigen die Menschheit schon wesentlich länger als die Katastrophenfilme aus Hollywood, bergen doch die Feuerbälle aus dem All die Gefahr, ganze Spezies auszurotten. Um so ein Szenario zu verhindern braucht es schon einen echten Typen wie Bruce Willis – oder eben Gerard Butler. Regisseur Ric Roman Waugh (Angel Has Fallen) besinnt sich in Greenland auf Amerikas Stärken: das Militär und die Institution Familie. Beides wird im Laufe der zwei Stunden auf die Probe gestellt.

Die Panik vor Komet Clark allein löst bereits ein eigenes Endzeitszenario aus: Menschen plündern Geschäfte, schlagen sich im Kampf um die seltenen Armbänder für die Evakuierung die Köpfe ein und stürmen geschützte Bereiche, als wären sie eine Horde wilder Zombies. Jeder Kontakt ist eine mögliche Bedrohung und auch der nette Nachbar von nebenan kann zur irrationalen Gefahrenquelle werden. Dabei verhält sich die Familie Garrity ebenso egoistisch wie alle anderen. Bibelzitate und Nächstenliebe sind vergessen, wenn die Hauptfiguren erneut ein neues Transportmittel benötigen.
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Quadrataugenrundenpodcast Folge 55

Dakota Fannings Füße, Brad Pitts Waschbrettbauch und Leonardo DiCaprios Tränen. Wir reisen in Quentin Tarantinos Hollywood und fragen uns, was mit Cliff Booths Frau passiert ist. Außerdem klären wir alle Probleme mit der Kim-Dynastie, Lederjacken und Long Shots. Welche Brad-Pitt-Filme zu den besten gehören und warum Easy Rider zu kurz kommt, erfahrt Ihr in dieser Folge.
Aus unerklärlichen und äußerst mysteriösen Gründen wurde diese Folge bereits im August 2019 aufgezeichnet.

Zeitangaben
0:00:00 – Intro & Begrüßung & News
0:02:56 – Zuletzt gesehen (Long Shot / Parasite / Deerskin)
0:27:59 – Once Upon a Time in Hollywood (2019)
0:55:41 – Die großen Fünf (Brad Pitt Filme)
1:06:24 – Ausreden & Easy Rider (1969) & Verabschiedung

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Auswärtsfahrt #41

Sven war erneut zu Gast im sehr populären Longtake Podcast und hat dort mit dem Host und Filmkritiker Lucas Barwenczik (@Kinomensch) über Vox Lux von Brady Corbet gesprochen. Es war ein Hit!

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Auswärtsfahrt #40

Sven hat in Zürich Regisseur Christian Petzold getroffen und mit ihm eine Stunde lang über Gespenster, Musen und das Kino nach Corona gesprochen.
Außerdem wurde abgestimmt, welcher Film von Christopher Nolan denn nun der beste ist.

Undine: Das Interview mit Christian Petzold
Die Undine ist ein uralter Wassergeist, eine Sagengestalt, die sich durch die Epochen zieht und von Kunst und Literatur zahlreich aufgegriffen wurde, unter anderem im Märchen von Hans-Christian Andersen oder in der deutschen Romantik von Friedrich de la Motte Fouqué. Die Nixe träumt von der ewigen Liebe und einem Leben über dem Meeresspiegel.

In seinem neuesten Film verlagert der deutsche Regisseur Christian Petzold die Undine ins moderne Berlin. Die Historikerin Undine Wibeau (Paula Beer) droht von ihrem Freund verlassen zu werden. Doch bevor es zum Unglück kommt, verliebt sie sich in den Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski). Das Liebespaar pendelt zwischen der Hauptstadt und der deutschen Provinz und versucht dabei, Undines Fluch hinter sich zulassen.
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Unsere Rangliste der Filme von Christopher Nolan
Aufgrund der Startverschiebung von Tenet hatte man nun etwas mehr Zeit, um sich nochmals das bisherige Schaffen von Christopher Nolan zu Gemüte zu führen. Wir haben dies natürlich auch gemacht und präsentieren euch jetzt unsere Rangliste der Nolan-Filme, von „super-duper“ bis „auch noch ganz gut“.
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