Auswärtsfahrt #11

Während Mike Mills seine eigene Vergangenheit im sonnigen Kalifornien ergründet, begibt sich Terrence Malick in Austin auf die Sinnsuche.

Jahrhundertfrauen (2016)
Ganze sechs Jahre liegen zwischen Mike Mills letztem Film Beginners und seinem neuen Werk. Während bei grossen Produktionen noch am Set die Geschichte umgeschrieben wird, nimmt sich der Regisseur und Drehbuchautor aus Kalifornien reichlich Zeit für seine Projekte. Zudem ist Jamies Geschichte von Mills eigener Kindheit inspiriert. Für ihn ist Jahrhundertfrauen ein Liebesbrief an die Frauen in seinem Leben.

Vielleicht gerade weil Dorothea so ein enges Verhältnis zu ihrem einzigen Sohn hat, ist es so schwer für sie, dass sich Jamie sich jeden Tag weiter von ihr entfernt. Für gefährliche Mutproben und die laute Musik von Punkbands wie The Raincoats fehlt es der 55-Jährigen an Verständnis. Dorotheas Stimme ist die Erste, die aus dem Off erklingt. Wie alle Rückblenden im Film beginnt sie mit einer Geburt, der von Jamie. Zu den gefühlvollen Klängen der von Roger Neill komponierten Titelmelodie erzählt sie sehr ruhig vom Wunder des Lebens. Die Voice-Over-Montagen sind dabei mehr als eine blosse Zusammenfassung der bisherigen Lebensgeschichte, der historische und kulturelle Bezug kommt immer zur Geltung. Später beschränkt man sich nicht nur auf die Vergangenheit, in Vorausblenden werden zukünftige Ereignisse eingeordnet. Das Ende der wilden Siebziger steht stellvertretend für die Unberechenbarkeit der Zukunft. Niemand kann wissen, wie sein Leben verläuft und was ihn erwartet.
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Song to Song (2017)
Ständig auf Suche nach der eigenen Bestimmung, ohne das Ziel zu erreichen; sich auf nichts festlegen können, schon gar nicht auf eine Beziehung: Wenn alle Vorurteile gegenüber der Generation Y stimmen würden, Song to Song wäre ihr Film. Auch Regisseur Terrence Malick ist seit seinem Comebackfilm The Tree of Life auf der Suche und er scheint auch in Austin noch nicht am Ende zu sein.

Wenn man sich auf ein zentrales Handlungselement festlegen müsste, wäre es die Dreiecksbeziehung zwischen BV, Faye und Cook. Besonders in der ersten Hälfte wird mit ihr eine lineare Geschichte angedeutet. Da Faye sich am häufigsten zwischen ihren Liebespartnern entscheiden muss und dazu noch die zielloseste Figur ist, darf man als Zuschauer jede Menge Zeit mit Rooney Mara verbringen. Und Mara glänzt bei den zum Grossteil improvisierten Szenen. In ihrem Schauspiel liegt gleichzeitig eine Verletzlichkeit und grosse Sehnsucht. Würde es Carol nicht geben, könnte man über Song to Song sagen, dass Mara noch nie schöner auf der Leinwand war. Wie gewohnt überzeugt auch Michael Fassbender. Unterkühlt und selbstzerstörerisch schlägt er eine ganz andere Richtung ein, und seine Figur erinnert ganz bewusst an den Teufel.
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Quadrataugenrundenpodcast Folge 45

Mithilfe unseres Agenten Sandy Wexler kehren wir zurück auf die Überholspur und klären erfolgreich die Frage, ob man Marvel-Filme besprechen kann, ohne sie gesehen zu haben. Außerdem reden wir über Videotheken, die MTV Movie Awards und unsere besten fünf Freunde. I am Groot.

Zeitangaben
0:00:00 – Intro
0:03:53 – Zuletzt gesehen (Sandy Wexler / Guardians of the Galaxy Vol. 2 / Triangle / Lemonade / Tramps / Wir sind die Flut)
1:01:00 – News der Woche
1:26:06 – Still Movies (A.I. – Künstliche Intelligenz)
1:40:00 – Die großen Fünf (Friends)
1:47:10 – Get out
2:03:21 – Kann das nicht jemand anders machen? (Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit / Rumble Fish)
2:18:00 – Demnächst im Kino

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Quadrataugenrundenpodcast Folge 44

Die Content-Monster sind zurück! Wir sprechen sehr ausführlich über das Leben nach dem Tod, den Geist in der Maschine und die Daumen von Netflix. Außerdem geht es um unsere Erfahrungen mit Mescalin, unsere Lieblingsserien und die Zukunft des Streamings. Empfehlungen, Diskussionen und jede Menge Leidenschaft sorgen für die absurde Länge dieser Episode.

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Zeitangaben
0:00:00 – Intro
0:06:47 – Zuletzt gesehen (Jahrhundertfrauen / Sing Street / Live by Night / Don’t Breathe / Miss Sloane / The Discovery)
1:27:29 – News der Woche
2:03:57 – Still Movies (Fear and Loathing in Las Vegas)
2:17:04 – Die großen Fünf (Serien)
2:47:10 – Ghost in the Shell (2017)
3:02:43 – Kann das nicht jemand anders machen? (Enter the Void / Archie und Harry – Sie können’s nicht lassen)
3:19:40 – Demnächst im Kino

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Auswärtsfahrt #10

Die 90er sind zurück! Pünktlich zum Kinostart gibt es die Kritik zum Reboot der Power Rangers. Au­ßerdem gibt es eine tiefgründige Analyse des Buddy-Cop-Genres.

Power Rangers (2017)
1993 landet der Unternehmer Haim Saban einen grossen Coup. Er adaptierte die japanischen Sentai-Serien für den westlichen Markt und die Mighty Morphin Power Rangers fanden ihren Weg vom Fernsehen in die Kinderzimmer einer ganzen Generation. Es folgten über 20 Serienstaffeln, zahlreiche Filme und Tonnen an Actionfiguren. Durch den anhaltenden Erfolg des Superhelden-Genres an den Kinokassen war ein Reboot der Power Rangers nur eine Frage der Zeit.

Der Einstieg des Films gibt bereits die neue Richtung vor, ernsthafter und etwas düsterer soll es werden. Mitten in einer Vulkanlandschaft ist Zordon, der rote Ranger, dabei den Kampf gegen Rita Repulsa zu verlieren. Das Ende der Dinosaurier ist ebenfalls das Ende der Power Ranger auf der Erde. Ungefähr 65 Millionen Jahre später sieht die Situation etwas besser aus. Im sonnigen Angel Grove gehen die Teenager ihrem Alltag nach. Der besteht allerdings nicht mehr aus Karate und Extremsportarten. Jeder der fünf Hauptfiguren hat ein Problem, welches ihn in der Filmwelt zum Aussenseiter macht. Selbst der populäre Quarterback steht nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens. Die High-School-Szenen handeln vor allem von Freundschaft und Mobbing. Wenn sich die aufmüpfigen Jugendlichen Jason, Kimberly und Billy beim Nachsitzen kennenlernen, erinnert das eher an The Breakfast Club als an die alte Fernsehserie.
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Stop! Oder mein Hund schiesst! Die 11 witzigsten Buddy-Cop-Filme
In Hollywood scheint man nicht mehr an ehrliche Geschäftsmänner zu glauben. Ob bekannter Bau-Tycoon oder wohlhabender Philanthrop, am Ende stecken sie bis zum Hals in illegalen Geschäften. Drogenschmuggel, Immobilienbetrug, Waffenhandel – wer verdient sich nicht gerne ein bisschen Geld nebenbei. Da die örtlichen Behörden überfordert sind, liegt es dann meist an einem unscheinbaren Polizeiduo, zufällig über das Verbrechen zu stolpern. Den ungleichen Partnern stehen zur Lösung des Falls nur ihr Humor und ihr Charme zur Verfügung. Und natürlich Waffen, die bösen Buben erschiessen sich ja nicht von selbst. Dabei sorgen sie oft für solches Chaos, dass sie höchst wahrscheinlich von ihrem vorgesetzten Captain suspendiert werden – bevor es am Ende zum finalen Showdown mit dem Gangsterboss kommt.
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Quadrataugenrundenpodcast Folge 43

Passend zum Ende der Award-Zeit sprechen wir über Kenneth Lonergans außergewöhnlichen Manchester by the Sea. Es ist aber nicht der einzige Film in dieser Ausgabe, der uns emotional berührt hat. Warum Jimmy Kimmel bei den Oscars versagt hat, wie Netflix die Weltherrschaft an sich reißt und wer im Grab von Paula Schultz liegt, erfahrt ihr im Podcast. So what can I say except you’re welcome.

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Zeitangaben
0:00:00 – Intro
0:02:22 – Zuletzt gesehen (Hacksaw Ridge / Fremd in der Welt / Vaiana – Das Paradies hat einen Haken / Everybody Wants Some!! / Moonlight / Liebe zwischen den Meeren)
0:45:58 – News der Woche
1:08:24 – Still Movies (Kill Bill Vol. 1 & Vol. 2)
1:23:17 – Die großen Fünf (Emotionale Filme)
1:34:38 – Manchester by the Sea
1:48:52 – Kann das nicht jemand anders machen? (Dark City / Showgirls)
2:01:08 – Demnächst im Kino

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Auswärtsfahrt #9

Robert Zemeckis romantischer Thriller lief schon im Dezember, ebenso der Beitrag zu den Weihnachtsfilmen. Aber zumindest Weihnachten kommt wieder. Brandneu dagegen Martin Scorseses Herzensprojekt Silence, worauf wir alle lange genug warten mussten.

Allied – Vertraute Fremde
Keine wahre Geschichte oder eine Romanadaption, das Drehbuch von Steven Knight (Locke) ist tatsächlich ein eigenständiges Werk. Regisseur Robert Zemeckis (The Walk) ist Stolz darauf und inszeniert mit Allied einen gradlinigen und altmodischen Spionagethriller.

Mitten in der Wüste landet Max Vatan mit seinem Fallschirm, stilecht kutschiert ihn eine Limousine in die Stadt. Wie es sich für einen echten Geheimagenten gehört, bekommt er vom Fahrer einen Koffer voller Bargeld, falscher Pässe und Waffen. Das erste Treffen mit Marianne in einem Club sorgt gleich für Konflikt. Maxs französischer Akzent klingt eher nach Quebec als nach Paris. Nichts darf die Mission in Gefahr bringen, Schritt für Schritt erklärt Marianne ihrem neuen „Ehemann“ die wichtigen Details ihrer Tarnung. Die beiden Spione wissen, dass der kleinste Fehler den Tod beteuten kann. Ihr gesellschaftlichtes Leben unter den Augen der Nazis sorgt immer wieder für Spannungsmomente. Die Kulissen sind dabei ebenso hochwertig wie die Kleidung der reichen Elite in Casablanca.
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Silence (2016)
27 Jahre ist es her, dass Martin Scorsese den Roman Schweigen des japanischen Autors Shusaku Endo gelesen hat. 2009 ging der Film endlich in die Vorproduktion, nur um dann immer wieder verschoben zu werden. Nach The Wolf of Wall Street hatte Regisseur Scorsese nur noch ein Ziel: sein Herzensprojekt Silence endlich auf die Leinwand zu bringen.

Die beiden jungen Priester sind voller Tatendrang. Völlig überzeugt davon, dass ihr Glaube ausreicht, um die Rettungsmission erfolgreich zu gestalten. Im Film gibt es in Bezug auf fremde Religionen eine Metapher, in der Japan ein Sumpf ist, in dem nichts wächst. Und ebenso langsam kommen die Missionare in der nebligen Küstenlandschaft von Nagasaki voran. Tagsüber verstecken sie sich, nachts halten sie Gottesdienste für die Bauern ab. Ohne ein Wort Japanisch und mit ersten Zweifeln, ob ihre Religion hier wirklich verstanden wird.
Vollständige Kritik

Ho-Ho-Ho! Die 11 besten Weihnachtsfilme
Zu keinem anderen Feiertag gibt es so viele thematische Filme wie zu Weihnachten. Dazu kommen noch etliche Werke, die von den Fernsehsendern fest in ihr Weihnachtsprogramm aufgenommen wurden, ob Disneys Animationsfilme, Sissy oder Das letzte Einhorn. Filme wie Peter Jacksons Der Herr der Ringe lockten damals zu den Feiertagen sogar Millionen in die Kinos. Welchen Weihnachtsklassiker ihr bisher verpasst habt und welche man in diesem Jahr mal wieder sehen könnte, erfahrt ihr in unserer Auswahl der 11 besten Weihnachtsfilme.
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Quadrataugenrundenpodcast Folge 42

„Es ist ein Irrtum zu glauben, man könne jedes größere Problem einfach mit Kartoffeln lösen.“
Ist Damien Chazelle ein Faschist und La La Land der schlimmste Film aller Zeiten? Oder doch nur ein sehr schöner Liebesfilm und das Internet bescheuert?
Wir gemeinsam bei Split im Kino und saßen danach während der Aufnahme tatsächlich in einem Raum. Welche Schauspieler uns anziehen, wie der Song Mad World heute wirkt und wer von uns Rogue One hasst, erfahrt in der unwahrscheinlichen 42. Folge. Svens angeschlagene Stimme erholt sich zum Glück im Laufe des Podcasts. You got snake eyes!

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Zeitangaben
0:00:00 – Intro
0:03:32 – Zuletzt gesehen (Grabbers / Paterson / La La Land / Die irre Heldentour des Billy Lynn / Rogue One / Jackie)
1:03:35 – News der Woche
1:17:50 – Still Movies (Donnie Darko)
1:30:41 – Die großen Fünf (Schauspieler*)
1:40:28 – Split
1:55:10 – Kann das nicht jemand anders machen? (Kumiko und die Suche nach dem Schatz / Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück)
2:12:57 – Demnächst im Kino

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Quadrataugenrundenpodcast Spezialfolge 5

Der große Jahresrückblick im Audioformat. Wir sprechen über unser Filmjahr 2016 mit allen Highlights und Enttäuschungen. Mit jeder Menge Filme, die man gesehen haben sollte. Am Ende gibt es dann auch noch einen Ausblick auf 2017. Dieses Jahr mit weniger Namedropping und ohne Serien!

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Weitere Artikel zum Filmjahr 2016:
Rückblick – Svens Top 15
Rückblick – Top 5
Vorschau – Top 10

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Filmjahr 2017 – Vorschau – Top 10

Brian Fee, F. Gary Gray, Michael Bay – Blockbuster über (sprechende) Autos funktionieren auch 2017. Mit Martin Scorsese und Christopher Nolan sind allerdings auch wieder zwei unserer Lieblingsregisseure im Kino zu sehen. Außerdem darf jeder Mensch endlich La La Land sehen. Wie jedes Jahr findet ihr in unserer Vorschau je zehn Kinofilme, die wir uns auf jeden Fall ansehen werden.

Worauf freut ihr euch am meisten?

Svens Top 10

Jahrhundertfrauen (20th Century Women)
Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning. Zwei meiner aktuellen Lieblingsschauspielerinnen und die „Königin von Hollywood“ (Quelle: Brigitte). Mike Mills, Regisseur des charmanten Beginners, inszeniert das Familiendrama über eine Singlemutter in Kalifornien Ende der 70er Jahre.

Dunkirk
Operation Dynamo, der Zweite Weltkrieg. Ich gebe zu, das es nicht unbedingt ein Setting ist, das ich mir von Christopher Nolan gewünscht hätte. Mit den beiden Nolan-Veteranen Cillian Murphy und Tom Hardy im Cast geht es an die Westfront.

Jackie
Das Attentat auf John F. Kennedy wurde vom Hobbyfilmer Abraham Zapruder auf Film festgehalten. Der Jahrhundertmord ist bei Autoren ebenso beliebt wie bei Verschwörungstheoretikern. In Pablo Larraíns Film geht es um Jacqueline Kennedy, gespielt von Natalie Portman, und ihr Seelenleben nach jenem 22. November.

Kingsman 2: The Golden Circle
„Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben.“
Matthew Vaughn dreht sein erstes Sequel, dabei existiert gar keine Comicvorlage von Mark Millar. Für die Kingsman rund um Galahad (Taron Egerton) geht es im zweiten Teil in Richtung USA. Hoffentlich mit ein wenig mehr Budget, um mit anderen britischen Agenten zu konkurrieren.

Live by Night
Dennis Lehane ist mein Lieblingsautor und der große Gangsterroman Live by Night eines seiner besten Bücher. Kein Wunder also, dass sich Ben Affleck früh die Rechte daran gesichert hat. Neben der Regie übernimmt er auch die Hauptrolle. Die Geschichte beginnt 1926 in Boston und handelt vom Gesetzlosen Joe Coughlin und der Prohibition in Amerika.

Logan – The Wolverine
„Logan, you still have time.“
Ein letztes Mal noch Wolverine. Inspiriert von Mark Millar Comic Old Man Logan inszeniert James Mangold die postapokalyptische Welt der X-Men. Wohl nicht nur für Hugh Jackman ein Abschied. Ich freue mich über jeden Leinwandauftritt von Patrick Stewart.

Manchester by the Sea
Seit fast einem Jahr warte ich nun schon auf Kenneth Lonergans gefeiertes Drama. Casey Affleck spielt in der Hauptrolle einen Hausmeister. Ebenfalls im Cast: die großartige Michelle Williams. Samuel L. Jackson nannte den Oscar-Bait-Film Nummer 1 einen „white movie.“

Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi
Eine neue Hoffnung. Regisseur und Autor Rian Johnson nimmt es ganz allein mit dem bösen Imperium (Disney) auf. Ich will einfach einen guten Film, kein seelenloses Franchisepuzzleteil. Und Luke Skywalker. Gebt mir Mark Hamill!

Song to Song (Weighless)
Bilderfänger Emmanuel Lubezki betätigt sich erneut für den in letzter Zeit sehr produktiven Terrence Malick. Die Geschichte soll sich um das Musikgeschäft und die Liebe drehen. Hochwertig besetzt mit Ryan Gosling, Rooney Mara und Michael Fassbender in den Hauptrollen und mit jeder Menge echten Musikern.

Phantom Thread (Untitled Paul Thomas Anderson Fashion Project)
Der Film hatte mich schon durch seinen charmanten Titel! Daniel Day-Lewis und Paul Thomas Anderson wieder vereint, was will man mehr. Der Film spielt übrigens im London der 1950er Jahre und es geht um Mode. So Excited!

Sebastians Top 10

Bailey – Ein Freund fürs Leben
Ein Hundefilm? Ist er denn irre? Ja vielleicht, aber nur bedingt! Denn Bailey – Ein Freund fürs Leben wird vom gleichen Regisseur gedreht, wie damals Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft. Dieser gehört zu den berührendsten Tierfilmen, die ich je gesehen habe. Das Gleiche erhoffe ich mir von Bailey und bin gespannt, ob dieser mich genauso berühren kann, wie damals Richard Gere mit seinem vierbeinigen Freund.

Dunkirk
Christopher Nolan gehört zu meinen Lieblingsregisseuren. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sein neustes Werk auch in meiner Vorschau für 2017 enthalten ist. Anfänglich war ich aufgrund der Thematik skeptisch, da ich mir nicht vorstellen wollte, dass er einen 2. Weltkriegsfilm drehen will. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, bin ich allerdings größter Hoffnung, dass uns mit Dunkirk ein großartiger Film erwartet, der wieder Anspruch und Popcornkino kombinieren kann.

Ghost in the Shell
Mit den Klängen von Depeche Modes Enjoy the Silence eroberte der Trailer zu Ghost in the Shell 2016 das Internet. Eine wunderschöne Scarlett Johannson im hautengen Anzug kämpfte sich durch eine riesige Zahl an Gegnern. Gepaart mit dem Stil der Mangavorlage machten schon die kurzen Ausschnitte Lust auf mehr. Einzige Sorge bleibt, ob der Regisseur Rupert Sanders seine Werbespot-Vergangenheit ablegen kann und nach Snow White and the Huntsman endlich einen guten Film kreiert.

Kingsman 2: The Golden Circle
Mit Kingsman: The Secret Service ist Matthew Vaughn ein Überraschungshit gelungen. So war es nicht verwunderlich, als bekannt wurde, dass er auch für den zweiten Teil auf dem Regiestuhl Platz nehmen darf. Ich erhoffe mir in der Fortsetzung ein ebenso actiongeladenes, wie lustiges Abenteuer, in dem Colin Firth wieder als genialer Spezialagent auftreten darf. Der erste Teil ist für mich immer noch der bessere James Bond Film.

La La Land
Mit City of Stars bekommt man derzeit schon einen kleinen Einblick in den Soundtrack von La La Land. Wie schon bei Whiplash scheint Damien Chazelle auf der musikalischen Ebene zu glänzen. In der romantischen Geschichte dreht sich alles um einen ehrgeizigen Jazzpianisten und einer ambitionierten Schauspielerin, die versuchen, in Los Angeles Fuß zu fassen.

Life
Ich bin ein großer Fan von Weltraumfilmen. Vor allem im Kino kommen die unendlichen Weiten oft richtig zur Geltung. Dazu ist der Film mit Jake Gyllenhal und Ryan Reynolds hervorragend besetzt, die mit ihrer Crew das Leben auf dem Mars untersuchen sollen. Natürlich bleiben in dem Genre immer kleine Restzweifel, ob die Qualität am Ende überzeugen kann. Allerdings glaube ich an Jake Gyllenhal und sein Händchen für gute Filme.

Manchester by the Sea
Er gilt als einer großen Oscarkandidaten und startet bei uns im Januar. Auf keinen Film warte ich 2017 gespannter. Nicht nur weil ich Casey Affleck und Michelle Williams mag, sondern auch, weil der Trailer eine grandiose Stimmung übermittelt. Die Geschichte handelt von einem Außenseiter, der durch den Tod seines Bruders als Vormund für seinen Neffen bestimmt wird.

Moonlight
Moonlight basiert auf dem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue von Tarell Alvin McCraney und handelt von einem jungen, homosexuellen, afroamerikanischen Mann, dessen Geschichte in drei Kapiteln erzählt wird. Dabei wird die Entwicklung des Jungen von seiner Kindheit bis zum Erwachsenenalter in Miami gezeigt. Durch die sehr guten Kritiken bin ich auf Moonlight aufmerksam geworden und freue mich auf einen hoffentlich tollen Film.

Sieben Minuten nach Mitternacht
Der spanische Regisseur J.A. Bayona scheint mit Guillermo del Toro ein Vorbild zu haben. Denn nicht nur der Stil, sondern auch die Handlung könnte aus der Feder von Del Toro stammen. Sieben Minuten nach Mitternacht erzählt ein Märchen, in dem ein Monsterbaum einen Jungen in Fantasiewelten entführt um ihn mit seinen Ängsten zu konfrontieren. Ich freue mich auf den Film, da ich mir erhoffe, dass der Titel sich in Richtung Pans Labyrinth entwickeln könnte.

Silence
Seit 2009 arbeitet nun Martin Scorsese an Silence. Mittlerweile ist der Film fertiggestellt und lief in den ersten Kinos an und ab dem 2. März 2017 endlich dann bei uns. Silence handelt von zwei portugiesischen katholischen Priestern, gespielt von Andrew Garfield und Adam Driver, die im Japan des 17. Jahrhunderts auf Reisen begeben, um Sebastiãos ehemaligen Mentor Cristóvão Ferreira ausfindig zu machen. Die ersten Wertungen verheißen einen sehr guten Film und man kann gespannt sein, wie diese Reise ausgeht.

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Quadrataugenrundenpodcast Folge 41

Mit reichlich Verspätung erscheint doch noch unsere Dezemberausgabe. Netterweise hat uns Disney mit Tony Gilroy einen fähigen Mann an die Seite gestellt, um alle Gespräche über Rogue One aus dem Podcast zu schneiden. Dafür reden wir über einen echten Science-Fiction-Film. Neben Arrival gibt es auch noch die großen Fünf passend zum Genre. Was Tom Hardy im Gefängnis macht, wer Jesse James ermordet hat und wie Nicholas Sparks Geschichten funktionieren, erfahrt ihr im Podcast.

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Zeitangaben
0:00:00 – Intro
0:02:05 – Zuletzt gesehen (Die wahren Memoiren eines internationalen Killers / Sully / Anomalisa / Elle / My Bloody Valentine / Nocturnal Animals)
0:40:58 – News der Woche
0:49:26 – Still Movies (Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford)
0:59:25 – Die großen Fünf (Science-Fiction Filme)
1:13:01 – Arrival
1:23:43 – Arrival (Spoilertalk)
1:39:46 – Kann das nicht jemand anders machen? (Wie ein einziger Tag / Bronson)
1:50:53 – Demnächst im Kino

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